Ein aufsehenerregender Verkehrsunfall mit zehn Verletzten ereignete sich im Juni 2021 in Dobl-Zwaring (GU). Ein 45-Jähriger verlor die Kontrolle über seinen Porsche und krachte frontal in einen Kleinbus. Am Dienstag musste er sich dafür vor Gericht verantworten: Geldstrafe und Schmerzensgeldzahlungen (nicht rechtskräftig).
Zehn Menschen wurden im Juni 2021 bei einem schweren Unfall in Dobl-Zwaring verletzt: „Zum Glück leben wir noch“, sagte einer von ihnen der „Krone“. Für den Unfall verantwortlich war ein 45-Jähriger, der die Kontrolle über seinen Porsche verlor und frontal mit einem entgegenkommenden Kleinbus kollidierte.
Gerichtsgutachter geht von Fahrfehler aus
Am Dienstag stand er dafür vor Gericht. Ursprünglich war man davon ausgegangen, dass der Lenker, der seine Frau und seine beiden Kinder im Fahrzeug hatte, zu schnell unterwegs war. Doch ein Gerichtsgutachter konnte das nun ausschließen. Er geht stattdessen von einem Fahrfehler aus.
Angeklagter selbst schwer verletzt
Der Angeklagte, er wurde selbst auch schwer verletzt, hat keinerlei Erinnerung mehr an den Unfall. Wegen fahrlässiger Körperverletzung wurde er (nicht rechtskräftig) zu einer Geldstrafe und Schmerzensgeldzahlungen verurteilt.
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