Linzer Eishockey-Sumpf

Verfahren gegen Chefinspektor eingestellt

Vor fast genau einem Jahr wurde der Chefinspektor in den Linzer Eishockey–Sumpf hineingezogen. Er soll für Gefälligkeiten von ehemaligen Manager Christian Perthaler mit Gratis-VIP-Karten „belohnt“ worden sein. Die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft stellte das Verfahren nun ein.
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„Die Einstellung erfolgte, weil kein tatsächlicher Grund zur weiteren Verfolgung besteht“, kurz und knapp begründet die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) die Einstellung des Verfahrens gegen den Chefinspektor. Gegen den – seit einem Jahr suspendierten – Beamten wurde wegen Amtsmissbrauchs, Bestechlichkeit und Verletzung des Amtsgeheimnisses ermittelt. Von den Vorwürfen blieb nun allerdings nichts mehr übrig, suspendiert ist er aber nach wie vor. Angezeigt wurde er damals von den Black Wings, genauso wie deren ehemaliger Manager Christian Perthaler. Sein Verfahren wurde von der WKStA übrigens teileingestellt.

„Mangelnde Nachweisbarkeit“
Der verbliebene Vorwurf wegen Untreue und Veruntreuung wurde von der Korruptionsstaatsanwaltschaft an die Staatsanwaltschaft Linz abgetreten. Bei beiden Beschuldigten kam man aufgrund „mangelnder Nachweisbarkeit“ zu dem jeweiligen Ergebnis.

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