10.01.2022 06:00 |

Brennt seit 1971

Das „Tor zur Hölle“ soll geschlossen werden

Einheimische bezeichnen es als „Tor zur Hölle“ - nun will der turkmenische Präsident Gurbanguly Berdimuhamedow den Krater von Dewerze schließen. Er plant, das Gas, das ununterbrochen aus der Grube dringt, zu exportieren.

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„Wir verlieren wertvolle natürliche Ressourcen, mit denen wir bedeutende Gewinne machen könnten“, sagte Berdimuhamedow im Staatsfernsehen. Der Wüstenstaat lebt sonst nur vom Öl- und Melonen-Export. Beamte sollen nun eine Lösung finden, wie man das Feuer beendet, um das Gas zu gewinnen.

Gas-Krater von Dewerze brennt seit über 30 Jahren
Der Krater entstand wahrscheinlich 1971 bei einem sowjetischen Bohrunfall, bei dem eine Gaskaverne getroffen wurde, woraufhin der Bohrturm samt der Erde einbrach. Um zu verhindern, dass sich die gefährlichen Dämpfe ausbreiten, beschlossen die Sowjets, das Gas durch Anzünden abzubrennen. Seitdem brennt die Grube.

6000 Touristen pro Jahr reisen extra zum „Tor zur Hölle“ um das Spektakel mit ihren eigenen Augen zu sehen.

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