01.01.2022 19:00 |

Kitzbühel und Radfeld

Brände in Tirol hielten Feuerwehren auf Trab

Zu zwei Einsätzen mussten Tirols Florianijünger am Neujahrstag ausrücken. In Kitzbühel hatte eine Mülltonne Feuer gefangen, wodurch in weiterer Folge das Vordach einer Tiefgarage beschädigt wurde. In Radfeld kam es durch einen Schwedenofen zu einem Glimmbrand. Der Bewohner konnte sich und seine beiden Katzen noch rechtzeitig retten.

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Der erste Brand brach gegen 8 Uhr aus. Eine Mülltonne vor einer Wohnanlage in Kitzbühel hatte Feuer gefangen. In weiterer Folge verbrannten drei Mülleimer, welche in einem auf allen Seiten geschlossenen Holzverbau eingestellt waren samt Umrahmung und dem angrenzenden Vordach der Tiefgarage zur Gänze.

Auch Pkw beschädigt
Der Brand konnte durch die Freiwillige Feuerwehr Kitzbühel, die mit fünf Fahrzeugen und 29 Mann ausgerückt war, nach kurzer Zeit gelöscht werden. Ein in unmittelbarer Nähe des Müllplatzes geparkter Pkw wurde durch das Brandgeschehen ebenfalls beschädigt. Eine Brandstiftung kann laut Polizei ausgeschlossen werden. Es wurden keine Personen verletzt. Die Schadenshöhe kann derzeit nicht beziffert werden. Die Ursache wird noch untersucht.

32-Jähriger rettete sich und zwei Katzen
Der zweite Brand ereignete sich am Nachmittag in Radfeld. „Ein 32-jähriger Einheimischer hatte seinen im Wohnzimmer eines Mehrparteienhauses befindlichen Schwedenofen in Betrieb genommen“, heißt es seitens der Polizei. Anschließend verließ der Mann für kurze Zeit die Wohnung. Als er zurückkehrte, war das Wohnzimmer bereits voller Rauch, worauf er seine zwei Katzen nahm, die Wohnung verließ und die Feuerwehr verständigte.

Ablagerungen im Abzugsrohr als Ursache
Die Freiwillige Feuerwehr Radfel rückte unter Einsatz von schwerem Atemschutz in die Wohnung vor, öffnete die Fenster und belüftete die Räumlichkeiten mit einem Druckbelüfter. Grund der Rauchentwicklung dürften starke Ablagerungen im Rauchabzugsrohr gewesen sein. So dürfte sich beim Beheizen des Schwedenofens ein Glimmbrand entwickelt haben, bei dem der Rauch nicht über den Kamin abzog, sondern in das Wohnzimmer entwich.

Der 32-Jährige wurde durch die Rettung mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung in das Krankenhaus Kufstein eingeliefert. Die Feuerwehr stand mit vier Fahrzeugen und 28 Mann im Einsatz.

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