31.12.2021 07:00 |

Makabrer Fund

Menschliche Knochen lagen neben Radweg in Tirol

Makabre Entdeckung eines Passanten neben einem Radweg in Brixlegg in Tirol! Auf einem Haufen frisch ausgekippter Erde sah er mehrere Knochen, die sich später als menschliche Überreste herausstellten. Die Spuren eines Verbrechens? Die alarmierte Polizei recherchierte bei der Gemeinde, die Hintergründe waren bald klar ...

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Den Fund machte der Passant vorgestern neben dem Innradweg hinter den Montanwerken. Dort befand sich eine frische Erdaufschüttung, gut sichtbar ragten mehrere Knochen aus dem Hügel. Darunter auch einer, der als Kieferknochen identifizierbar war. Kein Wunder, dass der Zeuge annahm, dass es sich womöglich um die Spuren eines Kapitalverbrechens handelte!

„Bunker“ am Friedhof
Die verständigten Polizisten des Postens Kramsach erkundigten sich bei der Marktgemeinde, dort konnte man die heikle Causa nach einer Schrecksekunde aufklären. „Unsere Bauhofmitarbeiter haben zuvor unseren vollen Bunker beim Friedhof geleert, wo nach Grabarbeiten die Erde abgelagert wird“, erklärt Bürgermeister Rudolf Puecher. Weil derzeit die Deponie nicht geöffnet sei, habe man sich entschieden, die Erde auf dem gemeindeeigenen Grundstreifen beim Radweg zwischenzulagern.

„Normalerweise sind da keine Knochen drin“
Nachsatz Puechers: „Normalerweise finden sich keine Knochen in dieser Erde. Zuletzt wurden ja meist Urnengräber ausgehoben, für die nur ein Meter Tiefe vorgesehen ist. Überreste in den 1,80 Meter tiefen, aufzulassenden Gräbern werden daher gar nicht berührt.“ Falls beim Ausgraben dennoch Knochen sichtbar seien, würden sie stets wieder in das Loch zurückgelegt.

Versehen und Pech
Weil es oft anders kommt, als man denkt, befanden sich in besagter Anhängerfuhre aber trotzdem Knochen. Weiteres Pech: Beim Abladen vom Traktoranhänger gerieten sie an die Oberfläche und die Gemeindearbeiter fuhren ohne genauer hinzusehen davon. Der Dorfchef versichert, dass die sterblichen Überreste sorgfältig eingesammelt wurden. Man werde sie bald im „Gemeindegrab“ – vorgesehen für derartige sterbliche Überreste – erneut bestatten.

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