08.12.2021 09:41 |

Skispringen

Der Kampf hat sich für Eva Pinkelnig ausgezahlt

Mit dem fünften Platz beim Weltcupevent in Lillehammer (Nor) am vergangenen Wochenende ließ Eva Pinkelnig ihre Formkurve weiter steigen, langsam aber sicher kommen die Spitzenplätze in Reichweite. „Es ist gut so“, erzählt die Vorarlbergerin, „ich habe jetzt meine Sachen - und auch mich selber - wieder beieinander. Ich komme immer besser in den berühmten Flow.“

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Dafür hat die Dornbirnerin in den letzten Wochen und Monaten aber hart gearbeitet - und auch gekämpft. Denn nicht immer lief alles glatt. „Viele Dinge kann man selber machen, aber nicht alles. Da kann es passieren, dass es einem zu langsam geht, wenn man auf andere angewiesen ist“, meint sie schulterzuckend. Aber jetzt passt alles, auch ihr neuer Schuh stellt kein Problem mehr dar. „Da war die Akzeptanz beim Verband anfangs nicht so groß, obwohl es ein internes Projekt war und ist. Das hat sich jetzt geändert.“

Das Material passt nun also perfekt, körperlich ist Pinkelnig ebenfalls auf einem Top-Level. Zusätzlich gestählt ist sie auch, bei den Springen in Nizhny Tagil (Rus) vor zwei Wochen wagte sie sich in ein Eisbad - bei einer Außentemperatur von 15 Grad unter Null. „Eigentlich bin ich ja was Kälte angeht sehr mimimi“, lacht sie, „aber beim zweiten Durchgang hat es sich sogar gut angefühlt.“

Am Freitag und Samstag ist Pinkelnig dann im deutschen Klingenthal am Start, bereits am Donnerstag geht es in die Qualifikation. Das Ziel der 33-Jährigen ist klar - auch für die nächsten Wochen und Monate. „Jetzt will ich weit springen. Das Niveau ist in der bisherigen Saison extrem hoch. Da braucht man zwei wirklich gute Sprünge, um ganz vorne mit dabei zu sein!“

Dominik Omerzell
Dominik Omerzell
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