08.12.2021 11:45 |

Auf Erholungskurs

Zumtobel Group trotzt der Krise und wächst weiter

Das Vorarlberger Leuchten-Unternehmen Zumtobel ist auf dem besten Wege, sich von der Corona-Krise zu erholen. Die Bilanz des ersten Halbjahres 2021/22 weist ein Umsatzplus von zehn und beim operativen Ergebnis einen Zuwachs von 52 Prozent auf. Die Zahlen könnten noch besser sein, wäre da nicht die Rohstoffknappheit.

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Bei Zumtobel haben die Verantwortlichen Grund zur Freude. Aus der Halbjahresbilanz 21/22 lässt sich deutlich ablesen, dass der Leuchtenhersteller auf Wachstumskurs ist: Der Umsatz konnte von 515 Millionen Euro im Vorjahr auf 567 Millionen gesteigert werden, beim operativen Ergebnis gelang sogar ein Sprung um satte 52 Prozent auf 35 Millionen Euro.

Rohstoffknappheit als Bremse
Damit ist zwar das Vorkrisen-Niveau noch nicht ganz erreicht, viel fehlt aber nicht mehr. Alfred Felder, CEO der Zumtobel Group, zeigt sich „im Großen und Ganzen“ zufrieden. Sorgen bereitet ihm aber die zunehmende Rohstoffknappheit. Diese habe insbesondere im zweiten Quartal eine gewisse Bremswirkung mit sich gebracht. Zum einen hätten sich Rohstoffe massiv verteuert, zum anderen seien manche Komponenten - Stichwort Halbleiter - einfach nicht erhältlich gewesen. „Wir haben einen Höchststand an Aufträgen, wir hätten also wesentlich stärker wachsen können“, bedauert Felder.

Ausweichen
Aus diesem Grund wurde bei der Zumtobel Group auch schon begonnen, umzudenken und Bauteile zu ersetzen, um nicht mehr auf die fehlenden Komponenten angewiesen zu sein.

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