29.11.2021 07:03 |

Bond als Traumrolle

Harald Windisch: Unmögliches möglich machen

Schauspieler Harald Windisch über Wege und Ziele, kindliche Naivität, Sellerie und James Bond.

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„Krone“:Sie haben mich zu einem Spaziergang in den Wald eingeladen.
Harald Windisch: Ich liebe die Bewegung im Freien. Egal, ob das jetzt in der Stadt oder im Wald ist. Was man da im Vorbeigehen an kleinen Geschichten mitkriegt, das allein ist schon wunderbar. Und wenn man am Ziel ankommt, ist man um einen Erfahrungsschatz reicher. Ich bin jetzt auch gerade zum Interview hier heraus 1,5 Stunden durch die Stadt gewandert.

Das ist eine ordentliche Strecke. Und das hat vor Ihnen noch keiner meiner Interviewpartner gemacht.
Das waren sieben Kilometer (lacht). Wie gesagt, ich bin gerne unterwegs. Produktionsfirmen wollen mich auch immer mit dem Taxi von A nach B bringen. Ich sage dann: Lasst mich! Der Weg ist immer das Interessante. Das Ziel ergibt sich ja dann sowieso. Und wenn ich die Wahl habe zwischen Taxi oder Straßenbahn, nehm ich die Straßenbahn. Da bin ich bequemer, billiger und vor allem ohne CO2-Ausstoß unterwegs.

Wo spazieren Sie in Ihrer Heimatstadt Innsbruck rum?
Da gehe ich auf einen Berg. Das lädt einerseits die Energie auf und macht auch offen für neue Energien. Jetzt im Winter gehe ich dann mit meiner Familie Ski fahren, rodeln, Eis laufen und laufen sowieso immer. In Bewegung bleiben ist mir einfach wichtig.

Und Sie springen auch, wie ich merke, gern einmal in die Luft beim Spazierengehen. Haben immer wieder einen Ausfallschritt gemacht.
Ja, weil ich momentan das Gefühl habe, ich tänzle so durch die Gegend (lacht). Aber man muss manchmal auch einfach den Rhythmus durchbrechen, etwas Langsames machen oder einen Tanzschritt einstreuen, mit dem man sich in einer Art von kindlicher Naivität selber überrascht. Ich mache das auch, um mir meine Kreativität und Offenheit zu behalten.

Und Sie essen auch gerne Stangensellerie dabei.
(lacht) Der ist großartig! So gesund und entgiftend. Den hab ich vorhin im Vorbeigehen am Brunnenmarkt gekauft. Da konnte ich einfach nicht widerstehen.

Man hat das Gefühl, Sie sind zurzeit am Bildschirm präsenter denn je.
Ja, ich mache auch mehr, und es läuft auch und kriegt dann so einen Flow! Das Feine ist, dass ich so breit aufgestellt bin in meinen Rollenangeboten und verschiedene Facetten zeige.

Haben Sie denn eine Traumrolle?
Ja, die habe ich (lacht).

Und welche ist das?
Ich sage immer: Man muss danach trachten, das Unmögliche möglich zu machen, daher: James Bond!

„Auch das bin ich“, Kronen Zeitung

Stefan Weinberger
Stefan Weinberger
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