26.11.2021 14:20 |

79-Jährige als Opfer

Falsche Polizisten knöpften Tirolerin 50.000 € ab

Gebetsmühlenartig wurde und wird vor ihnen gewarnt: Die Rede ist von skrupellosen Betrügern, die sich am Telefon als Polizisten ausgeben und ihren auserwählten Opfern mit dubiosen Lügenmärchen sprichwörtlich das Geld aus der Tasche ziehen wollen. In Tirol fiel nun eine Pensionistin (79) auf die fiese Masche herein - sie übergab den Ganoven fast 50.000 Euro!

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Die fiese Masche ist alles andere als neu - lediglich die vorgegaukelten „Ermittlungsgründe“ ändern sich immer wieder. Im Fall der 79-jährigen Innsbruckerin behauptete der vermeintliche Polizist am Telefon, „dass ihr Geld bei der Bank nicht sicher sei, da dort ein verurteilter Verbrecher arbeiten würde“.

„Geld auf Mülleimer deponieren“
Der Unbekannte forderte die Seniorin auf, ihr gesamtes Geld von der Bank zu holen und zu einem vereinbarten Zeitpunkt auf einem Mülleimer zu deponieren. Ein Polizist namens „Ackermann“ würde das Geld dann holen. Außerdem gab der Betrüger plötzlich an, dass es sich beim Geld um Falschgeld handeln würde.

„Termin beim Polizeikommissariat“
Um dieses in „echtes“ Geld zu tauschen, würde sie einen Termin beim Polizeikommissariat erhalten, zu dem sie am Freitag abgeholt werden würde. „Die Frau hob das Bargeld, einen mittleren fünfstelligen Eurobetrag, schließlich bei ihrer Bank ab und deponierte dieses auf der vereinbarten Mülltonne“, heißt es vonseiten der echten Ermittler. Nachdem sie jedoch nicht zum vereinbarten Polizeitermin abgeholt worden war, verständigte die Frau die Polizei. Letztlich flog der Schwindel auf. Das gesamte Geld ist futsch.

„Derartige Anrufe sofort beenden!“
Die echte Polizei betont: „Geben Sie keine Details über Wertsachen, Kontostände und Bargeld bekannt. Die echte Polizei würde niemals am Telefon danach fragen“. Derartige Anrufe sollten generell sofort beendet werden. Keinesfalls auf derart dubiose Forderungen eingehen - bei Betrugsverdacht sofort Anzeige erstatten!

Die Tiroler Exekutive bietet kostenlose kriminalpolizeiliche Beratungen an. Diese können über jede Dienststelle bzw. über das Landeskriminalamt (059 133-70 3333) angefordert werden.

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