Drei Festnahmen

GB: Auto vor Krankenhaus explodiert – ein Toter

Ausland
14.11.2021 20:55

In der britischen Stadt Liverpool ist am Sonntag ein Mann bei der Explosion eines Autos ums Leben gekommen. Der Wagen war vor einer Frauenklinik im Stadtzentrum explodiert. Die Hintergründe sind unklar, nun ermittelt die Anti-Terror-Einheit. Am Sonntagabend wurde bekannt, dass drei Verdächtige festgenommen wurden. 

Bei dem Fahrzeug, welches gegen 11 Uhr vor der Klinik explodiert war, soll es sich um ein Taxi gehandelt haben, das kurz zuvor vor dem Gebäude gehalten hatte. Neben dem Todesopfer wurde ein weiterer Mann verletzt, bei ihm soll es sich um den Fahrer des Wagens handeln. Er wird in einer Klinik behandelt, Lebensgefahr besteht nicht. Die Polizei schließt aktuell nicht aus, dass es sich um eine terroristisch motivierte Tat handeln könnte. 

Opfer starb noch an Ort und Stelle
Um wen es sich bei dem Toten handelte, war zunächst unklar. Die Polizei bestätige lediglich, dass das Opfer männlich war und noch an Ort und Stelle starb. Die Identität des Mannes müsse zuerst noch geklärt werden, so die Mitteilung der Polizei weiter. Die Verdächtigen im Alter zwischen 21 und 29 Jahren seien alle im Liverpooler Stadtviertel Kensington festgenommen worden. 

Ein Bombenräumkommando der britischen Polizei war ebenfalls vor Ort. (Bild: AP)
Ein Bombenräumkommando der britischen Polizei war ebenfalls vor Ort.
Die Straßen rund um das Liverpool Women‘s Hospital wurden großräumig abgesperrt. (Bild: AP)
Die Straßen rund um das Liverpool Women‘s Hospital wurden großräumig abgesperrt.

Ursache der Explosion noch unklar
„Wir bleiben aufgeschlossen hinsichtlich der Ursache der Explosion“, hieß es in der Polizei-Mitteilung. Aber angesichts der Art und Weise, wie sie sich ereignet habe, übernehme vorsichtshalber die Anti-Terror-Einheit die Ermittlungen. Noch sei der Vorfall aber nicht als Terrortat eingestuft worden. 

Zugang zur Klinik derzeit eingeschränkt
Die Leiterin der Liverpooler Frauenklinik sagte, das Personal schränke den Zugang der Patienten zum Krankenhaus „mit sofortiger Wirkung“ ein, erlaube aber Notfallambulanzen. „Wenn möglich, haben wir die Patienten bis auf Weiteres in andere Krankenhäuser umgeleitet“, fügte sie hinzu.

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