21.10.2021 09:00 |

Buchungslage sehr gut

Sieben Fakten zum Start der Wintersaison in Tirol

Nach dem Totalausfall der vorigen Wintersaison ist das Interesse im Ausland an einem Skiurlaub in Tirol riesig! Das ergaben Recherchen der Tirol Werbung. Führende Touristiker erklären, wie die Saison heuer ablaufen wird.

Mittels Livestream sandte die Tirol Werbung aktuelle Bilder von verschneiten heimischen Gletschern in die Welt hinaus. Am anderen Ende der Leitung: 100 Medienvertreter aus den Kernmärkten Deutschland, Schweiz und Österreich, die gebannt den Ausführungen der Touristiker lauschten. Die fünf Tiroler Gletscherskigebiete sind bereits geöffnet. Die Regeln sind bekannt: 3-G und FFP2 werden die Skifahrer auf Schritt und Tritt begleiten.

Wie ist die Buchungslage in den Regionen?
„Richtig gut“, sagte Florian Phleps, oberster Tirol-Werber. „Es ist Vorfreude spürbar bei Betrieben und bei Gästen, Wintersport ist ein Sehnsuchtsthema. Wir können optimistisch in den Winter hineinschauen!“

Wie wird ein sicherer Aufenthalt garantiert?
Die Gäste erhalten tagesaktuelle Infos für die Anreise. 85% kommen mit dem eigenen Auto. Kinder unter 12 Jahren brauchen keinen Nachweis, ab 12 gilt die 3-G-Regel. Es gibt laut Phleps „eine starke Empfehlung, geimpft anzureisen“. Für die anderen stehe ein niederschwelliges Testangebot zur Verfügung.

Könnte die Saison kippen? Wird aus 3-G 2-G?
Es gibt ein Regel- und Maßnahmenpaket und einen Stufenplan, der sich an den Hospitalisierungen orientiert: „Dieser Winter wird stattfinden“, bekräftigte Phleps und verwies auf Beschlüsse von Bundes- und Landesregierung.

Werden Stornobedingungen vereinheitlicht?
Nein, generell erfolge das über den Leistungsverrechner, so Phleps. Man arbeite mit kurzfristigen Modellen.

Was ist an Werbung in den Märkten geplant?
„Kemmts lei einer in die Stuben, kemmts lei einer ins Haus“: Mit diesem neuen Spot setzen die Werber auf „Tirol-Gefühl“ und Verbundenheit – mit Gästen, mit dem Erlebnisfaktor Schnee, mit Einheimischen, mit Geselligkeit und kulinarischem Genuss. Der Spot wurde bereits in acht Zielmärkten ausgespielt.

Gibt es auch ein Zurück zu Vor-Corona-Zeiten?
„Wir werden nicht alles über Bord werfen, wir werden aber auch nicht einfach weitermachen wie bisher“, betonte Günther Zangerl, Vorstand der Silvretta Seilbahn AG in Ischgl. „Bei der Auslastung Vorkrisen-Niveau zu erreichen, wäre zu optimistisch“, betont MCI-Experte Hubert Siller.

Wie sieht die Zukunft im Tiroler Tourismus aus?
Der Umgang mit Ressourcen wird laut den Experten ein entscheidendes Thema sein. „Die Weiterentwicklung kann nicht im Mehr liegen, sondern im Besser.“ Es brauche eine Balance von Erholungs-, Lebens- und Wirtschaftsraum. „Das ist wettbewerbsentscheidend!“

Philipp Neuner
Philipp Neuner
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