18.10.2021 08:00 |

2,5G-Nachweis nötig

Ausreisekontrollen starteten in St. Koloman

Wer die Gemeinde St. Koloman im Salzburger Tennengau verlassen will, braucht seit Montag einen 2,5G-Nachweis. Die Maßnahme gilt vorerst bis zum 31. Oktober. Derweilen stehen drei weitere Gemeinden in Salzburg unter genauer Beobachtung. Seit Montag gilt auch die verschärfte FFP2-Maskenpflicht im Bundesland.

Eine Sieben-Tage-Inzidenz jenseits der 1000 gepaart mit einer Impfrate von gerade einmal 41,7 Prozent ließen das Land zu den ab Montag gültigen Ausreisebeschränkungen für die Gemeinde St. Koloman greifen, um die Lage unter Kontrolle zu bringen. Seitens des Landes wird immer wieder betont, dass Ausreisekontrollen das nachweislich wirksamste Mittel zur Eindämmung der Fallzahlen sind. Gerade, wenn die Lage noch nicht dramatisch ist.

„Wir wollen die Maßnahmen rechtzeitig setzen, denn in den Krankenhäusern steigen die Zahlen ja immer erst verspätet“, heißt es aus dem Büro von Landeshauptmann Wilfried Haslauer. Derzeit liegen 13 Covid-Patienten auf Salzburgs Intensivstationen.

Eine noch höhere Inzidenz hat der Ort Annaberg. Dort ist aber die Impfrate höher und daher sind noch keine Einschränkungen angedacht. Unter Beobachtung stehen mit Köstendorf und Seeham auch zwei Flachgauer Gemeinden. Auch dort sind die Impfraten aber höher als in St. Koloman.

Auch Braunau drohen wieder Verschärfungen
Ausreisebeschränkungen könnte es bald schon wieder im oberösterreichischen Bezirk Braunau geben. Dort nähert sich die Inzidenz der 400er-Marke. Erst im September gab es dort Einschränkungen, weil der Wert 300 überschritten hat und die Impfrate noch unter 50 Prozent lag. Die hat sich mittlerweile erhöht.

Felix Roittner
Felix Roittner
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