02.10.2021 08:00 |

Anmeldung notwendig

Die dritte Impfrunde ist in Vorarlberg eingeläutet

Seit Mitte September werden in Vorarlberg die ersten Auffrischungsimpfungen durchgeführt. Wie bereits bei den Erstimmunisierungen hatten die Bewohner von Alten- und Pflegeheimen oberste Priorität. Ab sofort wird der dritte Piks auch in den Spitälern und im niedergelassenen Bereich sowie bei anderen Gesundheitsdiensten angeboten. Alle sind dazu aufgerufen, sich rechtzeitig anzumelden.

Der Auftakt zu den Auffrischungsimpfungen ist überaus zufriedenstellend verlaufen: „Die Impfbereitschaft in den Heimen ist hoch und der Wunsch nach Normalität enorm“, berichtet Daniela Jonas, Impfreferentin der Vorarlberger Ärztekammer. In den vergangenen zwei Wochen sind in den Heimen rund 1300 Drittimpfungen durchgeführt worden, insgesamt gab es bereits 2500 Auffrischungen. Soweit die gute Nachricht.

30.000 Impfungen fehlen
Weniger erfreulich ist, dass in Vorarlberg immer noch 30.000 Erstimpfungen fehlen, um gut durch den Winter zu kommen. „Wir sind leider immer noch weit davon entfernt, die Pandemie für beendet erklären zu können. Länder wie Dänemark oder Norwegen konnten national bereits ein Ende der Pandemie ausrufen, weil sie über eine deutlich höhere Impfquote verfügen. An diesen Vorbildern müssen wir uns orientieren, damit wir auch in Österreich die Corona-Schutzmaßnahmen aufheben können“, betont Jonas.

Ebenso wichtig ist freilich, dass sich jene, die sich bereits impfen lassen haben, auch um einen dritten Piks bemühen: „Die Daten zeigen, dass mittels einer Drittimpfung Ansteckungen, Impfdurchbrüche und vor allem schwere Krankheitsverläufe, die Krankenhausaufenthalte notwendig machen, verhindert werden können“, erklärt Impfreferentin Dr. Alexandra Rümmele-Waibel. Die vulnerablen Gruppen sowie all jene, die mit Johnson&Johnson oder AstraZeneca geimpft wurden, sollten die Auffrischung sechs bis acht Monate nach der ersten Vollimmunisierung vornehmen lassen, allen anderen wird die dritte Impfdosis nach neun bis zwölf Monaten empfohlen.

Generell ist zu beachten, dass der Grüne Pass ohne Drittimpfung nach spätestens zwölf Monaten ungültig wird. Im Vergleich zu den Erstimmunisierungen im Frühjahr werden für die Auffrischungen keine Einladungen verschickt, man muss sich also proaktiv für den dritten Piks anmelden. Dies kann wie bisher über die Online-Plattform des Landes geschehen, zudem können Impftermine auch direkt per Telefon mit dem jeweiligen Hausarzt vereinbart werden. Wer keinen Hausarzt hat, kann sich über die Webseite www.medicus-online.at bei einer jener Arztpraxen anmelden, die für alle Impfwilligen offenstehen.

Wer keinen Hausarzt hat, kann sich über die Webseite www.medicus-online.at bei einer jener Arztpraxen anmelden, die für alle Impfwilligen offenstehen.

 Vorarlberg-Krone
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