29.09.2021 15:23 |

Gesundheitsverbund

Volkskrankheit Bluthochdruck

Fast jeder vierte Österreicher leidet an Bluthochdruck. Davon wird gesprochen, wenn der Druck, mit dem das Blut durch den Körper strömt, zu hoch ist. Wie man Bluthochdruck erkennt und wie dieser zu behandeln ist, erklärt Dr.in Renate Klauser-Braun, Vorständin der 3. Medizinischen Abteilung in der Klinik Donaustadt.

Woran erkennt man Bluthochdruck?
Dr.in Renate Klauer-Braun: „Am einfachsten, indem man den Blutdruck mit einer Oberarmmanschette misst. Ohne eine solche Messung erkennt man Bluthochdruck meist erst dann, wenn er schon sehr hoch ist - die Symptome können Kopfschmerzen, Schwindel, Benommenheit, Hitzegefühl, ein sehr rotes Gesicht oder auch insgesamt ein Gefühl der Leistungsschwäche sein.“

Ist Bluthochdruck gefährlich?
„Wenn der Blutdruck lange Zeit zu hoch bzw. kurze Zeit besonders hoch ist, kann das gefährlich werden. Bei langanhaltendem Bluthochdruck können sich Schäden an Organen entwickeln. Bei akut hohen Blutdruckwerten besteht zudem die Gefahr, dass es zu einem Gehirnschlag oder Herzinfarkt bzw. auch zu Bewusstseinsverlust kommt.“

Wann muss Bluthochdruck behandelt werden?
„Die Behandlung richtet sich nach der Ursache des Bluthochdrucks - etwa eine Schilddrüsenüberfunktion, die gesondert behandelt werden muss oder ein Tumor, der Hormone produziert.“

Und wie lässt sich Bluthochdruck behandeln?
„Der Blutdruck kann einerseits durch eine Veränderung der Lebensweise behandelt werden. Viele Tätigkeiten des täglichen Lebens haben Auswirkungen auf den Blutdruck: Stress, hoher Alkoholkonsum, Rauchen, Übergewicht, wenig Sport oder gar keine Bewegung. Das, was man landläufig unter gesunder Lebensweise versteht, sollte zu einer Verbesserung des Blutdrucks beitragen. Wenn gleich bei der ersten Diagnose sehr hohe Werte gemessen werden, werden in den meisten Fällen von Beginn an Medikamente zum Einsatz kommen.“

Mehr zum Thema Bluthochdruck und zum kardiologischen Angebot im Wiener Gesundheitsverbund finden Sie unter www.gesundheitsverbund.at/kardiologie.

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Dienstag, 19. Oktober 2021
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