Wie in „Call of Duty“

Privatjet bringt Ex-„Bulle“ Keita aus Gefahrenzone

Gute Nachrichten für die Fans des Ex-Salzburgers: Der derzeitige Spieler von Liverpool, Naby Keita, ist heil nach England zurückgekehrt. Der Legionär aus Guinea verließ am Dienstagabend seine Heimat, laut des britischen Staatssenders „BBC“ mit einem Privatjet. Im westafrikanischen Land herrscht nach dem Putsch gegen Präsident Alpha Conde Chaos. Grenzen zu passieren ist nicht erlaubt.

Keita war für das WM-Qualifikationsspiel seiner Nationalmannschaft gegen Marokko nach Hause gereist. Das Match wurde aber abgesagt, weil die Armee gegen den das Land seit 2010 regierenden Alpha Conde aufgestanden war. In der Hauptstadt Conakry kam es auch zu Feuergefechten, deshalb konnte man das Spiel nicht austragen.

Grenzsperre
Danach wurde auch noch eine Grenzsperre ausgesprochen. Das Nationalteam von Marokko konnte das Land am Montag nach mehreren diplomatischen Verhandlungen verlassen. Roman Saiss, der Spieler der Wolverhampton Wanderers beschrieb die Situation wie folgt:

"Den ganzen Tag sahen wir Autos mit bewaffneten Soldaten vor unserem Hotel. Wir hörten einen Schuss, dann verstanden wir, was passierte. Wir sahen aus dem Fenster, wie die Soldaten mit Gewehr in der Hand rannten. Wir dachten, wir wären in ‘Call of Duty‘ (Action-Computerspiel, Anmerk. der Red.).“

Privatjet gebucht
Nicht nur Liverpool atmete auf. Man machte sich Sorgen um den Ex-Salzburger. Sein Klub (Liverpool) war mit Keita die ganze Zeit in Kontakt. Als dieser in England angekommen war, schickte der Klub ein Kommuniqué an die Fans aus. Laut „BBC“ soll er mit einem Privatflugzeug die Reise nach Europa geschafft haben. Auf dem Flugzeug hatte es Platz für 13 Spieler gegeben. Einige Mitspieler des Ex-Salzburgers sollen Conakry laut des dortigen Journalisten Thierno Amadou Makadji auf der gleichen Maschine verlassen haben. Der Star soll das Flugzeug selbst gebucht haben...

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Sonntag, 19. September 2021
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