Dreiste "Beichte"

Betrüger Madoff rechtfertigt im Häfn seine Taten

Ausland
28.02.2011 19:00
Der zu 150 Jahren Haft verurteilte Milliardenbetrüger Bernard Madoff hat sich in Telefonaten mit einem Journalisten versucht, sich für seine Taten zu rechtfertigen.

Unter anderem wirft Madoff der US-Regierung im "New York Times Magazine" vor, sie würde - so wie er - ein Schneeballsystem betreiben. Laut dem Bericht habe er auch versucht, Geld seinen Freunden oder kleineren Kunden zurückzugeben, sie hätten es aber nicht zurücknehmen wollen.

Er habe seine Therapeutin im Gefängnis gefragt, ob er ein Soziopath sei. Sie habe das verneint, er sei überhaupt kein Soziopath, weil er Reue verspüre und Moral empfinde, wird Madoff zitiert.

Die Telefonate des früheren Brokers aus dem Gefängnis - er sitzt seine Haft in North Carolina ab - wickelt Madoff übrigens als "Collect Calls" ab, heißt es im Bericht. Dabei muss der Angerufene das Telefonat bezahlen. Auf der Homepage des Magazins können die Aussagen des 72-Jährigen übrigens direkt angehört werden. 

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