Kampf um Antrittsrecht
Mit dem elektronisch überwachten Hausarrest sollten die Gefängnisse um 300 bis 500 der im Schnitt rund 8.600 Häftlinge entlastet werden. Derzeit wird er - bei steigender Tendenz - österreichweit in 100 Fällen angewandt. Bei den Bewilligungen führt deutlich die Justizanstalt Graz-Jakomini, berichtete Nogratnig in seinem Vortrag Donnerstagnachmittag. Über Anträge von Strafhäftlingen entscheidet der Leiter der Vollzugsanstalt, über jene von U-Häftlingen der Ermittlungsrichter.
Nogratnig berichtete von einer geplanten Verbesserung: Die Sendestation soll mit einem "Alkomaten" samt Videokamera aufgerüstet werden. Damit kann auch das Verbot des Alkoholkonsums im Hausarrest regelmäßig kontrolliert werden.









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