Dass gegen den Mann wegen Vergewaltigung, geschlechtlicher Nötigung, sittlicher Gefährdung von Personen unter 16 Jahren und pornografischer Darstellung Minderjähriger "zum Nachteil einer weiblichen Person" ermittelt wird, wurde Mitte Februar publik. Die sexuellen Übergriffe auf die junge Frau stehen in Zusammenhang mit der Vereinstätigkeit des 64-Jährigen und sollen sich über einen Zeitraum von mindestens zwei Jahren erstreckt haben.
Weitere Missbrauchsvorwürfe gegen den Mann gab es bereits 2004 im SOS-Kinderdorf, wo er als Bekannter einer Kinderdorfmutter sexuelle Übergriffe auf zwei Mädchen verübt haben soll. Der 64-Jährige erhielt Hausverbot. Die damalige Geschäftsführung sah von einer Anzeige ab, da sich der Verdacht nicht erhärtet habe.
Der Beschuldigte sitzt seit 3. Februar wegen Wiederholungsgefahr in Untersuchungshaft, diese sei inzwischen verlängert worden, so Rusch. Der Mann habe dagegen Beschwerde eingelegt, die nun in Innsbruck geprüft werde.









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