Weitere Vorwürfe

Wirbel um Religionslehrer will nicht abreißen

Burgenland
22.02.2011 17:49
Der Eklat um den Religionslehrer in der Volksschule in Pama zieht immer weitere Kreise. Nach einem Unterrichtsverbot sieht sich der betroffene Pfarrer mit neuen schweren Vorwürfen auch von Eltern aus Parndorf und Neudorf konfrontiert. "Die Anschuldigungen sind mir unerklärlich", so der Geistliche. Den Steit ins Rollen hatte ein Vorfall in der Volksschule Pama gebracht (siehe Infobox).

Demnach soll der Religionslehrer einem Drittklässler befohlen haben, die Hausschuhe, die übermütige Schüler zuvor in den Mistkübel geworfen hatten, mit dem Mund herauszuholen. Der Pfarrer entschuldigte sich für die "Drohung", bestritt aber, handgreiflich geworden zu sein. 

Das katholische Schulamt unter der Leitung von Erich Seifner – wegen zweifelhafter Erziehungsmethoden selbst umstritten – segnete im diesem Fall ein Lehrverbot für Pama ab. In den Volksschulen Neudorf und Parndorf darf der Pferrer noch unterrichten.

Nicht nur grob angepackt?
Doch immer mehr empörte Eltern melden sich nun auch hier mit Vorwürfen gegen den Gottesmann. Er soll bereits vor Jahren Schüler nicht nur grob angepackt, sondern auch Mädchen in der Klasse unschicklich berührt haben. "An keinen derartigen Vorfall kann ich mich erinnern. Es gab auch keine Anzeige", verteidigte sich der Pfarrer.

von Karl Grammer, Kronen Zeitung

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