Allein 500 Millionen der Exoplaneten dürften in einer Zone liegen, die eine Form von Leben nicht von vornherein ausschließt, sagte der wissenschaftliche Leiter der Mission, William Borucki, am Samstag beim Kongress der Amerikanischen Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften (AAAS) in Washington. Bisherige Schätzungen hatten noch höher gelegen und auch Borucki vermutet, dass seine Zahlen noch anwachsen werden.
Das "Kepler"-Weltraumteleskop konzentriert sich unter anderem auf Planeten in der "bewohnbaren" Zone nahe bei ihrem Stern. Bisher hat "Kepler" 1.235 mögliche Planeten entdeckt, von denen 54 in einer Zone liegen, in der Leben möglich wäre. Aber das sind vermutlich noch lange nicht alle, erklärte Borucki. Denn wäre "Kepler" Tausend Lichtjahre entfernt, würde auf unsere Sonne blicken und dabei die Venus entdecken, dann stünden die Chancen eins zu acht, dass er auch die Erde bemerken würde.











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