Die erste "Abfuhr" gab's schon vor dem Spiel. Der eingereichte Protest wegen des kaputten Tornetzes beim Spiel in Zagreb (der 4:3-Siegestreffer der Kroaten war eventuell irregulär) wurde abgelehnt. Wettspielreferent Peter Schramm: "Die Situation ist auf dem Video nicht eindeutig zu erkennen."
99ers-Boss Pildner-Steinburg nahm die Entscheidung hin. "Ich habe von Herrn Schramm nichts anderes erwartet." Wobei es den 99ers weniger um eine Neuaustragung oder Strafverifizierung ging, wie Geschäftsführer Vollmann bestätigt. "Wenn wir den Protest nicht eingebracht hätten, würden wir uns gegenüber anderen Klubs, die dann das Play-off nicht erreichen, als unsportlich erweisen."
Gespielt wurde am Sonntag auch - und zwar vor einer tollen Kulisse (3.500) und gegen einen stark dezimierten KAC, der gleich auf acht Stammkräfte verzichtete. Zwei Punkte wurden Warren Norris & Co. also quasi am Silbertablett serviert, aber die Grazer erwiesen sich gegen die "B-Truppe" des Leaders als "perfekter" Gastgeber. Brandner (2.) und Schellander (7.) bedankten sich mit zwei frühen Toren. Danach hatten die 99ers sogar noch Glück, als Herburger (17.) und Hager (21.) nur die Stange trafen.
Langes Videostudium
Die 99ers kamen dank Tremblay (34.) und Ouellette (53.) auf 2:2 heran, die Entscheidung fiel erst nach Videostudium. Referee Igor Dremelj (pfiff auch am Freitag in Zagreb) prüfte Hagers 3:2 für den KAC wegen möglichen Torraumabseits vor dem TV-Gerät und gab den Treffer. Diesmal war's ganz sicher ein reguläres Tor, auch wenn's den 99ers weh tat.
von Alex Petritsch, "Steirerkrone"









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