Streit um Husky

Aktivisten im Konflikt mit Züchter: Anzeigenflut

Niederösterreich
26.07.2021 07:15
Porträt von Niederösterreich-Krone
Von Niederösterreich-Krone

Ein Husky steht im Mittelpunkt komplizierter Polizeiermittlungen in Niederösterreich: Im Bezirk Zwettl sollen Tierschützer die Hundehalter massiv unter Druck gesetzt und zu einem Verkauf des Vierbeiners gedrängt haben. Die Aktivisten sehen das anders: Sie hätten das Tier legal gekauft und so gerettet. Wo der Hund derzeit ist, verraten sie nicht.

Konkret ging es um die Haltung des Zuchtrüden. Laut den drei Tierschützern – zwei Frauen und ein Mann – soll er völlig zerzaust und jahrelang an einer Kette gehalten worden sein. Weil die Behörde nur unzureichend einschreiten könne, hätten sie dem Ehepaar ein Kaufangebot gemacht, das akzeptiert worden sei. Sie nahmen daher den Hund mit in ein neues Zuhause, das sie allerdings geheim hielten.

„Unter Druck gesetzt“
Ganz anders die Schilderung der Hundehalter: Der Husky sei lediglich aus Sicherheitsgründen kurz im Hof angekettet gewesen. Die drei Aktivisten hätten sie massiv unter Druck gesetzt und mit einer behördlichen Abnahme gedroht. Daher hätten sie dem eigentlich viel zu niedrigen Kaufangebot letztlich zugestimmt.

Nötigung und Verleumdung
Danach hagelte es Anzeigen: Den amtsbekannten Tierschützern wird Nötigung und Drohung vorgeworfen, den Hundehaltern Verleumdung und Verstoß gegen das Tierschutzgesetz.

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