25.07.2021 13:01 |

Anwohner verärgert

Ein geplanter 5G-Mast spaltet die Politik

Am Freitag fand die Bauverhandlung zum 5G-Antennenmast im „Vogelwaldl“ statt. Anwohner wollen nicht „in einer verstrahlten Siedlung leben“ und finden bei der FP Gehör. Die Bürgermeisterin verteidigt den geplanten Standort: „Wir mussten die Verhandlung machen, alles andere wäre Amtsmissbrauch!“

Der rund 40 Meter hohe Funkmast soll ausgerechnet im letzten innerörtlichen Waldgebiet, dem „Vogelwaldl“, nahe einem der am dichtesten besiedelten Gebiete von Pörtschach errichtet werden. Manche Anrainer befürchten gesundheitliche Auswirkungen, andere eine drohende Wertminderung ihrer Wohnung durch den 5G-Mast.

„Statt Funkmast war Aussichtsplattform angedacht“
FPÖ-Gemeindevorstand Florian Pacher fordert eine transparentere Informationspolitik vom Mobilfunkunternehmen sowie ein Einlenken der Gemeindespitze: „Ursprünglich war hier eine Aussichtsplattform angedacht, aber der Bau eines 5G-Mast dürfte lukrativer sein!“

Der Mast ist beschlossene Sache
Bürgermeisterin Silvia Häusl-Benz kontert: "Das Telekommunikationsgesetz ist auf Bundesebene geregelt. Wir müssen das Baubewilligungsverfahren machen. Alles andere wäre Amtsmissbrauch. Egal, wie Häusl-Benz zu 5G steht - der Mast ist beschlossene Sache!

Peter Kleinrath
Peter Kleinrath
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