Seit Wochen verstreichen angekündigte Fristen, die einen Abschluss der Verhandlungen mit der Baufirma in Aussicht stellen. Wie viel die Stadion-Fertigstellung dem Steuerzahler aber tatsächlich noch kosten wird, ist nach wie vor offen. „Wir sind mit den Gesprächen im Finale“, bleibt Bürgermeister Christian Scheider optimistisch. Für ihn sitzt Berater Matthias Reichhold am Verhandlungstisch.
Wem gehört nun was?
Gemunkelt wird, dass nach wie vor die Besitzverhältnisse der Oberränge für die Verzögerung verantwortlich seien. Dazu gibt es nicht nur unterschiedliche Aussagen, sondern auch gezielte Prüfungen.
Als nächste Etappe beim Ausbau der Arena wird zunächst der Beschluss der Landesregierung am kommenden Dienstag erwartet. Dabei soll abgesegnet werden, dass für die Fertigstellung keine Umweltprüfung notwendig ist – was auch ein entsprechendes Gutachten bereits ausgesagt hat.
Wurde der Beschluss gefasst, geht die „Akte Stadion“ zurück an die Stadt, wo der Arena bei einem Behördenverfahren die „Multifunktionalität“ bewilligt werden soll. Dann fehlt noch das Okay vom Bund zur Übernahme der Kosten, bis in Waidmannsdorf der erste Bagger zum Ausbau anrollen kann.
von Thomas Leitner, Kärntner Krone









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