Am ersten Kurs nehmen acht Mädchen und fünf Burschen teil, so Ingrid Puschautz-Meidl, Geschäftsführerin der IV Burgenland. Die Ausbildung umfasst 30 Lehreinheiten pro Woche. Insgesamt sind 600 Lehreinheiten und ein vierwöchiges Betriebspraktikum vorgesehen. Die Kandidaten werden vor dem Einstieg auf ihre Eignung getestet.
Theoretischer und praktischer Teil
Zu den Inhalten gehört ein "Berufsknigge für Teens", der sich mit Umgangsformen befasst. Auch Themen wie die Kommunikation mit Vorgesetzten und Kollegen sowie gesunde Lebensweise sollen angesprochen werden. Die Basiskenntnisse gliedern sich in einen theoretischen und einen praktischen Teil.
In der Theorie stehen zum Beispiel Elektronik, Motorentechnik und Werkstoffbearbeitung auf dem Lehrplan. Im Praxis-Teil wird das Berufsbild des Mechatronikers beleuchtet. Aufgabe der Teilnehmer ist es, einen elektropneumatisch gesteuerten Lastkran zu herzustellen. Bei Exkursionen sollen auch Lehrlinge von ihren eigenen Erfahrungen im Berufsleben berichten. Mechatronik-Lehlinge seien etwa im Südburgenland gefragt, meinte Puschautz-Meidl. Die Kosten für die Ausbildung wurden vom AMS übernommen.
Jugendliche "fit für die Lehre" machen
Sollte das Pilotprojekt erfolgreich verlaufen, könnte es in den zwölf außerbetrieblichen Lehrwerkstätten im Burgenland implementiert werden, so die IV-Burgenland-Geschäftsführerin: "Somit wären viele Jugendliche bereits nach einem halben Jahr fit für eine Lehre."









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