16.07.2021 17:09 |

Beschlüsse gefasst

Bregenzer greifen tief in die Tasche

Knapp 50 Millionen Euro werden in der Landeshauptstadt für das neue Hallenbad in die Hand genommen. In die Sanierung des Festspielhauses werden 60,5 Millionen Euro investiert - die Kosten hierfür teilen sich Bund (40 Prozent), Land (35 Prozent) und Stadt (25 Prozent). Ähnlich sieht es beim Pipeline-Projekt aus.

Sparen ja, aber nicht bei den drei Großprojekten - darin waren sich die Mitglieder der Bregenzer Stadtvertretung am Donnerstag mehrheitlich einig. Kritische Stimmen einzelner Fraktionen zu den jeweiligen Projekten gab es aber dennoch. So verglich etwa Michael Sagmeister (NEOS) die Kosten für den Neubau des Hallenbads mit jenen für die Therme in Lindau - und kam zum Schluss, dass die 49,3 Millionen Euro doch zu teuer seien. Gebaut wird, da die Neos in der Minderheit blieben, dennoch. Von August 2022 bis Februar 2025 soll der Neubau auf dem Strandbadgelände entstehen. Das völlig marode alte Hallenbad wird anschließend abgerissen.

In Pandemiezeiten auch nicht dringend notwendig sei der Ausbau der Pipeline, befand Heribert Hehle (Grüne). Allerdings gebe es die einmalige Möglichkeit, knapp zwei Drittel der Gesamtkosten von 6,3 Millionen von Bund und Land ersetzt zu bekommen. 3,9 Millionen Euro allerdings müssen die Bregenzer berappen. Modernes Festspielhaus Ebenfalls großzügig unterstützt werden die Seestädter bei der Sanierung des Festspielhauses. Ein entsprechender Vertrag wird am Mittwoch im Rahmen der Festspieleröffnung von Kanzler Kurz, Landeshauptmann Wallner und Bürgermeister Ritsch unterzeichnet. Bis 2024 soll die Bühnen- und Haustechnik auf Vordermann gebracht werden, bei der Werkstattbühne soll ein Zubau entstehen - und auch die knapp 7000 Plätze auf der Seebühne werden mehr als nur einen neuen Anstrich erhalten.

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