"Mehr Demokratie"
Stalin darf in Sibirien zur Wahl antreten
Die regionale Wahlbehörde hatte den Politiker der Partei "Gerechtes Russland" vergangene Woche von der Kandidatenliste gestrichen, nachdem sich Vertreter von sibirischen Minderheiten über die "schmutzigen Tricks" der Bewegung beschwert hatten. Sie warfen der Partei vor, mit prominenten Namen bewusst auf Stimmenfang zu gehen. Dieser Verdacht wurde durch die Tatsache genährt, dass im selben Wahlkreis auch ein Pensionist mit dem Namen des Ex-Gouverneurs Alexander Filipenko für "Gerechtes Russland" zur Wahl stehen wird.
"Stalin verlangt mehr Demokratie"
Dmitri Stalin machte indes seinen Nachnamen für die Streichung von der Kandidatenliste verantwortlich und legte daher Berufung ein. "Stalin verlangt nach mehr Demokratie. Seiner Meinung hat die Wahlbehörde wegen Vorurteilen aufgrund seines Nachnamens seine Kandidatur verweigert", hieß es dazu in einer offiziellen Stellungnahme seiner Partei. Die zentrale Wahlkommission entschied nun zugunsten des Elektrikers.











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