07.07.2021 20:09 |

Polizei vermutet Mord

Zug in Schweden erfasst Kinder mit Tempo 180

Bei einem Unglück in Schweden sind am Mittwoch ein Erwachsener und zwei Kinder von einem Zug erfasst und getötet worden. Alle drei haben sich auf den Gleisen befunden, als der Hochgeschwindigkeitszug mit Tempo 180 auf die kleine Gruppe zuraste. Die Polizei ermittelt nun wegen Mordes.

Der Vorfall ereignete sich am späten Vormittag in Hässleholm nahe Malmö: Einsatzkräfte wurden gegen 10.46 Uhr alarmiert. Wie der Kommandant des Rettungsdienstes berichtete, befanden sich die Verunglückten nicht in einem Wagen, sondern sollen auf den Gleisen gestanden sein. Die Einsatzkräfte konnten nichts mehr für die vom Zug erfassten Menschen tun.

„Wir suchen keinen anderen Täter als die Beteiligten“
„Wir können bestätigen, dass eine Beziehung zwischen den Kindern und dem Erwachsenen besteht. Wir suchen keinen anderen Täter als die Beteiligten“, erklärte Robert Loeffel, Pressesprecher im Polizeirevier Blekinge der lokalen Zeitung „Göteborgs-Posten“. Die Angehörigen der Getöteten seien bereits benachrichtigt worden.

Nach dem Unfall wurde der Einsatzort großräumig abgesperrt. Die Polizei führte Zeugenbefragungen durch und Drohnen wurden losgeschickt, um den Unfallort zu untersuchen. Die Fahrgäste mussten bis kurz nach 13 Uhr an Bord des Zuges bleiben, bis dieser geräumt wurde. Auch der Zugverkehr auf der betroffenen Strecke wurde eingestellt. Es wurden Ersatzbusse bereitgestellt.

Wenn Sie oder eine Ihnen nahestehende Person sich in einer psychischen Ausnahmesituation befinden oder von Suizid-Gedanken betroffen sind, wenden Sie sich bitte an die Telefon-Seelsorge unter der Telefonnummer 142. Weitere Krisentelefone und Notrufnummern finden Sie HIER.

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