Das "Caminetto" im Herzen der City gilt als eines der besten Italo-Lokal in der Wiener Innenstadt. Beliebt sowohl bei Einheimischen als auch bei Touristen. Als Vorspeise wird Büffel-Mozzarella gereicht, die Fischhauptspeise mit köstlichen Kalamari kostet 19 Euro. Hier arbeitete Djamal Ameziane – offenbar zur vollsten Zufriedenheit seiner Chefs – 1995 als Koch, bereitete Spaghetti Vongole und Pizza zu. Bis das Visum des Nordafrikaners auslief und er schließlich nach Kanada übersiedelte. Als sein Asylantrag aber auch in Montreal abgelehnt wurde, verschlug es den gläubigen Moslem schließlich nach Afghanistan – und da war er offenbar zur falschen Zeit am falschen Ort.
Knapp nach dem Terroranschlag des 11. September wurde er festgenommen. Mehr als ein Jahr verbrachte er im wohl härtesten Gefängnis der Welt in Einzelhaft. Dort soll er mit Pfefferspray, "Water-Boarding" und ständigen Verhören gequält worden sein.
Tortur nach zehn Jahren zu Ende
Eine Terror-Verbindung konnte man ihm freilich nie nachweisen. Wie so vielen der 800 dort Gefangenen. Für Ameziane dürfte die Tortur nach zehn Jahren nun aber vorbei sein. Die US-Stadt Berkeley will ihm nun nämlich Asyl gewähren.










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