04.07.2021 13:31 |

Mehr Aktionen geplant

Stich ohne Termin: Andrang auf Impfbox in Wien

Das Interesse ist groß, der Andrang auch: Das Angebot, sich ohne Anmeldung am Wiener Rathausplatz gegen das Coronavirus impfen zu lassen, haben alleine am Samstag, dem ersten Tag der Aktion, 281 Menschen in Anspruch genommen. „Wir haben mit einer guten Nachfrage gerechnet, aber es war doch überraschend starker Andrang“, so die erste Bilanz eines Sprechers von Wiens Gesundheitsstadtrat Peter Hacker (SPÖ) am Sonntag.

„Es freut uns natürlich, dass Impfbereitschaft nach wie vor hoch ist in der Wiener Bevölkerung“, erklärte der Sprecher gegenüber der APA. Geplant war eigentlich, pro Öffnungszeit 200 Personen zu impfen. Weggeschickt worden sei aber niemand, betonte er. Wer nicht warten wollte, für den gab es ein Angebot, mit einer Bestätigung entweder sofort oder zu einem späteren Zeitpunkt zur Impfstraße im Austria Center Vienna zu fahren, um sich dort ohne Termin impfen zu lassen. 75 Impfwillige taten dies am Samstag auch.

Ebenso wird auch am Sonntag verfahren. Zudem wird angedacht, die Öffnungszeit der Impfbox (derzeit täglich von 17 bis 22 Uhr bis zum Ende des Filmfestivals am 4. September) auszudehnen.

Diese Impfstoffe werden verwendet
Zum verwendeten Impfstoff: Für alle über 18 gibt es den nur einmal erforderlichen Impfstoff von Johnson&Johnson, für alle unter 18 Jahren wird der Impfstoff von Biontech/Pfizer angeboten. Der dabei benötigte Zweitstich wird im Austria Center Vienna verabreicht.

Jene, die statt der Warteschlange am Rathausplatz die Fahrt ins Austria Center vorziehen, werden ebenfalls mit Johnson&Johnson geimpft.

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Wir werden auch weitere Aktionen über den Sommer planen, wo wir mit Impfungen zu den Leuten kommen.

Ein Sprecher von Wiens Gesundheitsstadtrat Peter Hacker (SPÖ)

Weitere Impf-Aktionen
Ab Montag wird das Angebot, sich ohne Termin impfen zu lassen, noch einmal erweitert. Bis Sonntag, 11. Juli, gibt es den Stich ohne Voranmeldung im Austria Center, gerichtet ist das Angebot an all jene, die über 18 Jahre alt sind und bislang noch nicht an der Reihe waren. Verabreicht bekommt man dabei den Impfstoff von AstraZeneca, den zweiten Stich gibt es vier Wochen später.

Mobile Impfmöglichkeiten sollen künftig jedoch noch weiter ausgebaut werden. „Wir werden auch weitere Aktionen über den Sommer planen, wo wir mit Impfungen zu den Leuten kommen“, kündigte der Sprecher an.

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