Auf dem steilen Felskegel in Stein im Jauntal finden sich neben Kiki Kogelniks modernem Totentanz im Karner ein von 14 Künstlern wie Werner Lössl, Valentin Oman und Karl Brandstätter gestalteter Kreuzweg sowie die Laurentius-Kirche, die am ersten Sonntag im Februar immer zum Bersten gefüllt ist. Denn um den Agathe-Tag tun es die Pfarrangehörigen ihrem berühmten Vorbild Hildegard von Stein gleich: Die Gräfin errichtete in Stein ein Hospiz, ließ Ochsen schlachten, um die Armen zu verköstigen, und wurde schon zu Lebzeiten verehrt. Um ihren Todestag am 5. Februar 985 wird daher noch heute ein großes Fest gefeiert.
Nach dem Gottesdienst, den am Sonntag ab 10 Uhr Josef Marketz und Friedrich Isop zelebrieren, versammeln sich hunderte Besucher vor dem alten Hospiz. Von dessen Gang aus kommt dann der wahre Brot-Regen - wie das Manna in der Bibel.
Damit sich die Werfer nicht ganz so weit über die Brüstung des alten Hospiz' beugen müssen, wurden der Balkon etwas tiefergelegt und das Dach erneuert. "In zwei Räumen, in denen schon Bäume wuchsen, haben wir Ziegel-Böden verlegt und ein lichtdurchlässiges Dach errichtet. Somit gibt es nun Platz für Agapen und andere Begegnungen", freut sich Pfarrer Friedrich Isop.









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