Dem Bauern Otto Pötsch wurden im vergangenen Jahr acht trächtige Schafe und sechs Lämmer gerissen. „Die Versicherung hat nur ein Schaf ersetzt, weil die Nachweise nicht möglich waren“, berichtet der Landwirt.
DNA extra in Schweiz ausgewertet
Eine trächtige Kalbin wurde in den Nockbergen von einem Raubtier schwer verletzt. Die Kuh musste noch auf der Alm von ihren Leiden erlöst werden. Der betroffene Landwirt berichtet: „Das ereignete sich im vergangenen Sommer. Die Auszahlung der Entschädigung hat dann aber bis jetzt gedauert. Die DNA musste extra in der Schweiz ausgewertet werden.“
Ein weiteres Problem sei, so die Landwirte, dass nur das verlorene Tier erstattet werde. Dabei würden die Bauern darüber hinaus auch Erträge aus Fleisch- oder Milchverkauf oder die Nachzuchten auf der Alm verlieren.
Auch Walfried Wutscher, der Präsident der Kärntner Landwirtschaftskammer, fordert eine sichere und unkomplizierte Abgeltung der Schäden nach Wolfsangriffen. So sollte die Auszahlung wie in anderen Ländern nicht erst Monate nach dem Schadensfall erfolgen.
Kärntner Krone









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