Die SOKO Hypo ermittelt auf Hochtouren. Und wenn man einen der vier zuständigen Staatsanwälte sucht, findet man ihn am ehesten im SOKO-Hauptquartier in Krumpendorf.
Doch außer der Anklage mit den bekannten Vorwürfen wegen fauler Kredite gegen Wolfgang Kulterer und zwei weitere Verdächtige liegt nichts Konkretes vor. „Das ändert sich bald. Für uns ist es aber auch eine Katastrophe, dass gegen Kulterer nicht endlich verhandelt wird“, sagt Chefankläger Gottfried Kranz, dessen Team derzeit ganz andere Prioritäten hat.
Parteienfinanzierung wird überprüft
So soll der in Salzburg einsitzende Ivo Sanader über die Hypo Millionenzahlungen eingestreift haben. Auch das Millionenhonorar für Steuerberater Dietrich Birnbacher (siehe Bild oben) macht Kopfweh. „2007 wurde es schon angezeigt, damals schienen Privatgutachten über die Höhe der Kosten schlüssig. Jetzt besteht aber der Verdacht, dass die sechs Millionen Euro nicht für die Vertragserrichtung geflossen sind“, so Kranz. „Parteienfinanzierung wird in dem Paket auch überprüft.“









Kommentare
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.