Seit das Chef-Pärchen der „Habsburg-Bande“, Ernst Engelbert M. und seine Frau Claudia, sich in Marokko gestellt haben, weil ihnen das Geld ausgegangen war, fahndeten die Ermittler mit Hochdruck nach den Hintermännern. Der dritte Einbrecher, Markus B. aus Klagenfurt, sitzt ebenfalls bereits in U-Haft – jetzt wurden zwei Hehler erwischt.
Es handelt sich um einen Oberösterreicher und einen Deutschen. Letzter war sogar Vermittler und Auftraggeber für ein Auktionshaus, wo schließlich ein Teil der Beute an Privatkunden versteigert worden ist. Darunter eines der wertvollsten Beutestücke aus den insgesamt 20 Einbrüchen in den Habsburgschen Högerhof im niederösterreichischen Ternitz – das extrem seltene „St. Andreas“-Ordens-Set aus der Regierungszeit von Zar Alexander II.
Suche nach weiteren Käufern oder Hehlern
Bei einer Auktion brachte es 300.000 Euro. Käufer im Jahr 2009 war ein russischer Geschäftsmann, der es vermutlich heim nach Petersburg bringen ließ. Kriminalisten gelang es inzwischen, Teile der Beute sicherzustellen. Jetzt sind sie auf der Suche nach weiteren Käufern oder Hehlern des Kaiserschatzes.
von Serina Babka, Kärntner Krone









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