26.05.2021 06:00 |

Vor Abflug nach Wien

Sofia: Stalker schoss in U-Bahn auf Altenpflegerin

Horrorszenen in der U-Bahn-Station des Flughafens Sofia: Blutüberströmt wurde die Wiener Altenpflegerin Stoyna P. mit dem Tod ringend im Waggon entdeckt – niedergestreckt mit vier Schüssen. Von ihrem Stalker, der sich nach dem Attentat selbst richtete. Das Opfer, das zwei Stunden nach der Tat zur Arbeit nach Wien abheben wollte, kämpft bis heute im Spital ums Überleben.

Um 16.15 Uhr wollte Pavlova S. in den Flieger nach Wien steigen - die Bulgarin arbeitet seit über acht Jahren als Altenpflegerin in Österreichs Bundeshauptstadt. Auf dem Weg zum Flughafen kam es am 12. Mai aber zur erschütternden Bluttat: Die 55-Jährige wurde mit insgesamt vier Schüssen in Bauch, Brust und Kopf niedergestreckt. Der Schütze Maxim P., ein ehemaliger Elitesoldat und als Wachmann ebenfalls seit Jahren in Österreich tätig, richtete die Pistole schließlich gegen sich selbst - und nahm sich per Kopfschuss das Leben.

Während der 62-Jährige auf der Stelle tot war, bewies das Opfer Pavlova S. unglaublichen Überlebenswillen – die Altenpflegerin wurde schwerst verletzt ins Spital transportiert, wo Ärzte in stundenlangen Notoperationen ihr Leben retteten. Der Zustand der 55-Jährigen sei aber nach wie vor kritisch.

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Trotz ihrer Arbeit in Wien hatten wir nie Eheprobleme. Von dem Mann hat sie nur unserer Tochter erzählt – zu mir sagte sie kein Wort.

Bogomil P., Ehemann des Schussopfers

Wie die Tochter der Altenpflegerin den Ermittlern berichtet, habe ihr die Mutter erzählt, dass sie von einem Mann gestalkt werde. Sie hätten sich auf einer der Pendler-Busreisen kennengelernt. Woraufhin er sich in die verheiratete Frau verliebt habe. Ihre Mutter habe Angst vor dem aufdringlichen Mann gehabt ...

Klaus Loibnegger
Klaus Loibnegger
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