20.05.2021 07:03 |

Marko vor Monaco:

„Spiele auf die 33, weil Max extrem hungrig ist“

Die Formel 1 ist zurück an der Côte d’Azur. Nach der coronabedingten Absage im Vorjahr nimmt das Auto-Roulette in den Straßen von Monte Carlo heute mit den freien Trainings wieder Fahrt auf. Im Mittelpunkt steht erneut das Gigantenduell Lewis Hamilton gegen Max Verstappen oder Startnummer „44“ gegen „33“.

„Ich spiele auf die 33“, lächelt Red Bulls Motorsportchef Dr. Helmut Marko und begründet: „In seinen ganz jungen Jahren ist Max in Monaco zweimal in die Leitplanken geknallt. Dazu kommt, dass er letztes Mal mit dem schnelleren Auto das ganze Rennen über hinter Hamilton festgehangen ist. Also, der ist hungrig wie nur was auf den Sieg.“

Apropos 2019, kurz nach dem Tod von Niki Lauda: Verstappen und Hamilton lieferten einander im Finish in der Hafenschikane ein äußerst brenzliges Duell, in dem der Mercedes-Star die Oberhand behielt, Verstappen rutschte wegen einer schon zuvor aufgebrummten Fünf-Sekunden-Strafe auf Platz vier zurück. Damit fehlt „Mad Max“ weiterhin ein Monte-Podestplatz. Sollte das Qualifying papiergemäß verlaufen, könnte Sainte-Dévote (erste Kurve) zum Schlachtfeld werden. McLaren-CEO Zak Brown warnte schon vor einiger Zeit: „Es wird nicht lange dauern, bis keiner der beiden in Kurve eins nachgibt - und dann kracht’s.“ Helmut Marko aber baut auf die Stärke seines Nummer-1-Piloten: „Die Gefahr ist hier natürlich extrem groß, aber die Starts von Max waren heuer allesamt außerordentlich. Optimal.“

Wie schon in Barcelona
Einen weiteren kleinen Vorteil zugunsten der „Bullen“ sieht Marko in der Tatsache, dass „wir zuletzt in Barcelona im dritten Sektor, wo die langsamen Kurven liegen, sehr schnell waren. Das stimmt mich optimistisch, weil das bedeutet, dass wir auch hier schnell sind.“

Richard Köck
Richard Köck
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