In nur fünf Tagen

Acht Verkehrstote in Serie schocken das ganze Land

„Wir tun was wir können, aber alles können wir nicht verhindern“ – auch Oberst Klaus Scherleitner, Leiter der Verkehrsabteilung der Polizei OÖ, ist von der unheimlichen Serie mit acht Verkehrstoten in nur fünf Tagen schockiert. Die Unfallursachen reichen vom Temporausch bis hin zu fatalem Pech.
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„Teilweise ist es Schicksal. Wie im Fall jenes Bikers, dem am Mittwoch in Tragwein ein Reh vor die Räder sprang und er daraufhin gegen einen Lkw prallte. Oder jene 26-Jährige, die in Waldneukirchen von der Straße abkam und frontal gegen einen Baum fuhr“, erklärt Scherleitner. Ganz anders sei aber der jüngste Fall in Linz einzuordnen.

„Pushen sich gegenseitig hoch“
„Wir wissen von Menschen aus Tuningszenen, die Videos ins Internet stellen, in denen Motorradfahrer nur am Hinterrad über die B1 rasen. Die pushen sich gegenseitig hoch, bis etwas passiert.“ Eine Erklärung, warum es in Oberösterreich derzeit eine derartige Unfallhäufung gibt, hat Scherleitner nicht: „Vielleicht macht das schöne Wetter die Leute unruhig. Es sind viele unterwegs, die einfach nur raus wollen.“

Interessant ist der Blick in die Statistik: 2018 gab es von Jänner bis April 21 Verkehrstote, 2019 waren es 26 und im Vorjahr 21. Heuer sind es 25.

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