Klaustro-Horror

Willkommen im Fahrstuhl zur Hölle: Shyamalans “Devil”

Kino
12.01.2011 14:10
Ein Horrorkammerspiel auf engstem Raum: fünf Menschen in einem steckengebliebenen Aufzug. Vier haben in der Vergangenheit gesündigt - und der Teufel giert schon nach ihnen, daher ist auch er in dieser Liftkabine, in der bald die Hölle losbricht.

"Devil", klaustrophobischer Schreckensstoff aus der Feder von M. Night Shyamalan, Regie: John Eric Dowdle, ist die erste Folge der auf drei Teile angelegten Kino-Filmserie "The Night Chronicles", die von übernatürlichen und albtraumhaften Ereignissen im Herzen düsterer Megacitys erzählen. 

Dass Filme, die weitgehend an einer Location spielen, durchaus fesseln können, bewies etwa Regisseur Joel Schumacher mit dem Telefonhäuschen-Thriller "Nicht auflegen". Ein Gruselschocker also, der an Urängste appelliert und die Phantasie des Betrachters allein durch verstörend-akkustische Reize anheizt. Ein klerikal-verkitschter Schluss dient dem Seelenheil - nicht dem Film.

von Christina Krisch, Kronen Zeitung

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