26.04.2021 10:59 |

Corona Situation

Viele Kinder und Jugendliche unter den Infizierten

Die Zahl der Corona-Erkrankten auf den Vorarlberger Intensivstationen ist am Montag um einen Fall auf acht Patienten angestiegen und hat sich damit weiter moderat gezeigt. Das Infektionsgeschehen blieb unterdessen unvermindert hoch. Die Ausreisetestpflicht für den Bregenzerwald (seit 20. April) wurde verlängert, auch für Lustenau wurden ab Dienstag Maßnahmen angekündigt. Die Zahl der Corona-Toten stieg um eine Person auf 289 an.

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Laut Dashboard des Landes standen am Sonntag 116 Neuinfektionen 42 Genesungen gegenüber, damit galten 1777 Personen (plus 73) als Corona-positiv. In den Spitälern wurden am Montag insgesamt 37 Corona-Patienten stationär versorgt, es waren noch 23 der 59 zur Verfügung stehenden Intensivbetten frei. Acht Krankenhausmitarbeiter waren mit dem Coronavirus infiziert, zwei weitere in Quarantäne.

Anzahl der Minderjährigen bei Infizierten hoch
Sowohl in der Talschaft Bregenzerwald mit rund 32.000 Einwohnern als auch in Lustenau (24.000 Einwohner) nahmen die Fallzahlen zuletzt stark zu. Im Bregenzerwald waren bis Sonntagabend 316 Corona-Infektionen bekannt, die meisten davon in Schwarzenberg (47), Egg (45), Andelsbuch (43), Bezau (31) und Lingenau (27). Betroffen waren vor allem auch Minderjährige (64). Ähnliches galt für Lustenau, wo am Montag 145 Fälle verzeichnet waren - dort kamen in einer Woche 80 Neuinfektionen hinzu, auch in Lustenau war der Anteil der Minderjährigen mit 80 hoch. Sowohl im Bregenzerwald als auch in Lustenau werden ab Dienstag sämtliche Oberstufenklassen wieder im Distance Learning geführt. Welche weiteren Maßnahmen noch gesetzt werden, sollte im Lauf des Montags bekannt gegeben werden.

Schlechtester Wert im Bundesgebiet
Landesweiter Infektions-Hotspot blieb weiterhin Dornbirn mit mittlerweile 215 Fällen. Auf Platz zwei folgte Feldkirch mit 165 Infektionen vor Lustenau (145) und der Landeshauptstadt Bregenz (89). In 15 der 96 Vorarlberger Kommunen lagen aktuell keine Corona-Fälle vor. Die Sieben-Tage-Inzidenz lag bei 240 (Österreich-Durchschnitt: 182), damit wies Vorarlberg in dieser Statistik den schlechtesten Wert im Bundesgebiet auf.

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