23.04.2021 05:00 |

Weniger Unfälle

Pinzgauer Straße als Vorbild für das Raser-Problem

Neben der Lamprechtshausener Straße im Flachgau war jahrelang die B311 zwischen Lofer und Saalfelden ein Hotspot für Hochgeschwindigkeitsunfälle. Mit mehreren Radarkästen und einem Überholverbot wurde das Problem in den vergangenen Jahr gut entschärft und könnte als Vorbild für den Flachgau dienen.

Zahlreiche schwere Verkehrsunfälle gab es Jahr für Jahr auf der B311, der Pinzgauer Straße zwischen Saalfelden und Lofer. Dazwischen liegt die Gemeinde Weißbach. Bürgermeister Josef Hohenwarter: „Es waren zwei bis drei ganz schlimme Unfälle pro Jahr. Das ist jetzt Gott sei Dank viel besser.“ Ein abschnittsweises Überholverbot und vier Radarkästen haben die Situation deutlich entschärft und dient damit auch als Vorbild für die Lamprechtshausener Straße zwischen Oberndorf und Bergheim, die seit Jahrzehnten als „Todesstrecke“ im Flachgau gilt. Alleine in den vergangenen zwei Wochen gab es dort bei zwei Unfällen vier Todesopfer zu beklagen.

In drei Jahren zehnmal mehr Radarstrafen
Auch Verkehrslandesrat Stefan Schnöll ist überzeugt, dass die Maßnahmen im Pinzgau gegriffen haben und daher gute Ansatzpunkte für die Raser-Strecke im Flachgau sind. Schwere Unfälle könne man aber natürlich nie ganz verhindern.

Auf der Pinzgauer Straße wurden 2019 zwei zusätzliche Radarboxen installiert. Damit stieg auch die Zahl der geblitzten Geschwindigkeitsverstöße. Waren es 2017 noch 1091 stieg die Zahl 2020 auf insgesamt 10.765.

Felix Roittner
Felix Roittner
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