01.04.2021 14:33 |

Durchimpfung später

Zu wenig Stoff: Schweden gibt Sommer-Impfziel auf

Angesichts von Verzögerungen bei der Impfstoff-Lieferung verabschiedet sich Schweden von seinem Ziel, bis zur Jahreshälfte allen Erwachsenen eine Corona-Impfung angeboten zu haben. Dafür stehe einfach nicht genug Impfstoff zur Verfügung, sagte Sozialministerin Lena Hallengren am Donnerstag. Die neue Prognose von Regierung und Behörden sei, dass allen Menschen über 18 Jahren sowie Minderjährigen in Risikogruppen vor dem 15. August mindestens eine Impfdosis angeboten werden könne, allen Über-65-Jährigen bereits vor dem 16. Mai, sagte Hallengren.

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Bisher haben im Zehn-Millionen-Einwohner-Land Schweden rund 1,1 Millionen Menschen ihre erste Dosis erhalten, knapp 490.000 auch schon die zweite. Das entspricht einem Anteil von 13,7 bzw. 5,9 Prozent aller Erwachsenen im Land.

Ähnliche Sorgen in Österreich
Auch in Österreich geraten die Impfziele zunehmend in Gefahr. Vom ursprünglichen Plan, „bis zum Sommer“ allen Impfwilligen ein Angebot gemacht zu haben, ist aktuell wenig übrig geblieben. Zuletzt lag das Ziel bei 70 Prozent bis Ende Juni, am Mittwoch revidierte die Stadt Wien aufgrund des latenten Impfstoffmangels bereits auf 60 Prozent der Impfbaren und -willigen Bevölkerung. Eine am Donnerstag bekannt gewordene EU-Prognose sieht Österreich bis Ende Juni gar nur bei 50,9 Prozent.

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