25.02.2021 22:22 |

„Eine Trendumkehr“

Steigende Zahlen: 20.000 neue Fälle in Italien

Seit einigen Tagen stiegt die Zahl der Neuinfektionen mit Covid-19 in Italien wieder deutlich an. Am Donnerstag registrierten die Behörden fast 20.000 neue Fälle innerhalb von 24 Stunden. So hoch war dieser Wert zuletzt in der ersten Jänner-Hälfte gewesen. Die Zahl der Corona-Toten blieb vorerst relativ stabil, sie lag bei gut 300 neuen Fällen.

Die Fachleute der unabhängigen Stiftung GIMBE mit Sitz in Bologna schlugen wegen der Infektionskurve Alarm - nach rund vier Wochen relativer Stabilität zeigten die Wochenzahlen für den 17. bis 23. Februar „eine Trendumkehr“: Im Vergleich zur Vorwoche lag der Wert für die Neuansteckungen in dem 60-Millionen-Einwohner-Land um rund zehn Prozent höher. Dies sei „ein Zeichen für eine rasche Ausbreitung ansteckender Virus-Varianten“, zitierte die Nachrichtenagentur ANSA die Experten.

Corona-Hotspots in Südtirol, Perugia und Brescia
Besondere Sorgen machen Politikern und Virologen einige Corona-Hotspots, etwa in Südtirol, in dem Gebiet um Perugia in Umbrien sowie in der Gegend von Brescia und bei Bergamo in der Lombardei. In der Lombardei und Venetien hatte die erste große Corona-Welle Italiens vor gut einem Jahr ihren Ausgang genommen. Deshalb beobachten viele mit mulmigem Gefühl, dass die Zahl der Neuansteckungen alleine in der wirtschaftsstarken Lombardei am Donnerstag um mehr als 4200 Fälle in 24 Stunden hochschoss - am Mittwoch waren es rund 3300 Neuinfektionen gewesen.

Menschen sind die Kontaktsperren leid
Die Regierung in Rom hatte bestehende Corona-Beschränkungen zuletzt verlängert. Doch vielerorts sind die Menschen in Italien die Kontaktsperren leid. Sie treffen sich trotz Verboten in Gruppen auf Plätzen und drängen durch Einkaufsstraßen.

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