Sudetendeutscher Ärger

Linzer Gedenktafel wurde erneut beschmiert

Drei Millionen Sudetendeutsche wurden ab 1945 gewaltsam aus der Tschechoslowakei vertrieben, 250.000 starben dabei. Eine Gedenktafel an der Nibelungenbrücke in Linz erinnert daran. Sie wurde zum wiederholten Male geschändet.
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Am 28. September 1985 hatten LH Josef Ratzenböck und der Linzer Bürgermeister Hugo Schanovsky die Tafel zur Erinnerung an die brutale Vertreibung der Sudetendeutschen enthüllt. Mindestens acht Anschläge hat das Mahnmal am Linzer Brückenkopf seit damals überstanden.

Keine Videokamera
Neben Beschmierungen und Besprühungen wurde die Tafel 2010 auch zerschmettert. Aktuell haben sich wieder Sprayer darauf ausgetobt. Peter Ludwig, Landesobmann der Sudetendeutschen in OÖ, ist frustriert: „Bisher ist noch kein Täter jemals ausgeforscht worden - und dennoch wird die Installierung einer Videokamera verweigert.“

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Sonntag, 25. September 2022
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