Mit einem schrecklichen Feuerunfall in Bahrain hat Formel-1-Pilot Romain Grosjean Ende November die Motorsport-Welt in Schockstarre versetzt. Nach wie vor leidet der Franzose unter den Folgen der Geschehnisse.
Wie Grosjean im Schweizer Radio und Fernsehen in der Talk-Sendung „Gredig“ verrät, setzt ihm der Feuer-Crash nach wie vor zu. Vor allem, wenn er an seine Kinder denkt: „Im Nachhinein ist das das Schwierigste für mich. Für sie war es besonders schlimm. Bei diesem Rennen saßen sie vor dem Fernseher mit meiner Frau und meinem Vater“, so der 34-Jährige. „Wie meine Frau vor dem Fernseher saß und dachte: ‘Wie sage ich es den Kindern bloß, wenn ihr Papa jetzt stirbt?‘“
Der damalige Haas-Pilot war Ende November in Bahrain kurz nach dem Start in eine Leitschiene gekracht, sein Auto zerbrach dabei und ging in Flammen auf. 26 Sekunden verbrachte er im Feuer. Wie durch ein Wunder überstand Grosjean den Unfall weitgehend unbeschadet. „Nur“ Operationen an den Händen waren die Folge.
„Ich dachte, ich würde sterben. Und ich war bereit, mein Körper war bereit. Ich war in Frieden mit mir, und ich habe mich entspannt. Ich fragte mich sogar, wo ich zuerst brennen würde“, schildert Grosjean. Doch dann „dachte ich an meine drei Kinder und sagte: 'Nein, sie sollen nicht ohne Vater leben.'"
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