17.02.2021 08:35 |

Quartalszahlen

148 Millionen Miese: Palantir schreibt Verluste

Die für die CIA und andere Geheimdienste arbeitende US-Datenanalysefirma Palantir ist im ersten vollen Quartal an der Börse weiterhin schnell gewachsen - bleibt aber tief in den roten Zahlen. Der Umsatz stieg im vierten Quartal im Jahresvergleich um 40 Prozent auf 322 Millionen Dollar (265,5 Millionen Euro), unterm Strich gab es aber einen Verlust von 148 Millionen Dollar, wie Palantir am Dienstag mitteilte.

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Der Verlust ging demnach zu großen Teilen auf die Verbuchung der Entlohnung von Mitarbeitern mit Firmenaktien zurück. Mitgründer und Chef Alex Karp betonte, dass Palantir langfristig orientiert sei und empfahl Anlegern, die auf schnellen Gewinn aus seien, in andere Aktien zu investieren. 

Palantir ist spezialisiert auf Datenanalyse und arbeitet viel mit Sicherheitsbehörden und Geheimdiensten zusammen, vor allem in den USA. Auch deshalb hielt sich das Unternehmen stets sehr bedeckt, was sein Geschäft und seine Kunden anging. Erst mit dem Gang an die Börse im September wurden zumindest die Geschäftszahlen offengelegt.

Zuletzt bemühte sich Palantir verstärkt auch um Kunden aus der Wirtschaft und holte unter anderem den Bergbauriesen Rio Tinto und den Computerkonzern IBM ins Boot, wie die Deutsche Presse-Agentur berichtet. Das Hauptquartier von Palantir verlagerte Karp jüngst aus dem Silicon Valley nach Denver, unter anderem um Kosten zu sparen.

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