16.02.2021 06:00 |

Erschütternde Fälle

Kinderpornos: 895 Verdächtige identifiziert

Unvorstellbar, wie fordernd die tägliche Arbeit der Bundeskriminalamt-Ermittler in Sachen Online-Kinderpornografie sein muss. Allein im Vorjahr überprüften die Beamten Fotos und Videos aus erschreckenden 5658 Fällen - 895 Verdächtige konnten durch ihre Arbeit identifiziert werden.

Ausgangsbeschränkungen und daraus folgend deutlich erhöhte Internetnutzung – die Befürchtungen der internationalen Ermittlungsbehörden für das vergangene Jahr waren groß. Das „Positive“ vorweg: Die düsteren Prognosen spiegelten sich zumindest nicht in der rot-weiß-roten Statistik wider. Demnach ist die Zahl der bei den Fahndern im Referat für Sexualstraftaten und Kinderpornografie im Bundeskriminalamt eingelangten Verdachtsmeldungen 2020 (im Vergleich zum Vorjahr) um rund 1100 gesunken.

Dennoch hatten die Spezialermittler immer noch 5658 erschütternde Fälle mit Zigtausenden grausigen Online-Fotos und -Videos zu bearbeiten. Eine emotional höchst belastende Arbeit, die sich auszahlte: Nicht weniger als 895 Verdächtige konnten dank ihren Ermittlungen identifiziert, viele davon aus dem Verkehr gezogen werden.

Elf Kinder in Indien missbraucht
Die Fahnder begeben sich aber auch in Eigenregie auf die Jagd nach Sexualstraftätern: So entlarvten sie 2020 einen Österreicher, der in Indien mindestens elf Kinder sexuell missbraucht haben soll. Sechs Jahre Gefängnis!

Klaus Loibnegger
Klaus Loibnegger
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