Angeklagter Ortschef

Handy entlastet nicht bei Vergewaltigungs-Vorwurf

Jetzt wird es eng für einen oberösterreichischen Bürgermeister und Landtagsabgeordneten, der in Wels angeklagt ist, die Amtsleiterin vergewaltigt zu haben. Mit einem alten Handy wollte er sein Alibi untermauern. Doch das Mobiltelefon ist nicht mehr auffindbar. Der Prozess in Wels soll am 11. März fortgesetzt werden.

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Am ersten Prozesstag in Wels hatte der VP-Abgeordnete, der derzeit eine unfreiwillige Politpause einlegt, die Vorwürfe der sexuellen Belästigung und Vergewaltigungvon sich gewiesen. Er will auch nie ein Verhältnis mit seiner Mitarbeiterin, die ein Taschentuch mit DNA-Spuren als Beweis präsentiert hatte, gehabt haben.

Handy ist nicht auffindbar
Zu seiner Entlastung wollte der Bürgermeister ein ausrangiertes Handy vorlegen, um anhand der Geodaten zu beweisen, dass er die Taten nicht begangen haben könne. Zu einem angeklagten Tatzeitpunkt sei er etwa in Italien gewesen. Nun hat der Verteidiger dem Gericht aber mitgeteilt, dass das Mobiltelefon nicht mehr auffindbar wäre und vermutlich schon entsorgt worden sei.

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Der Angeklagte hat seinen gesamten WhatsApp-Verlauf vorgelegt. Das Video aber fehlt darauf...

Opferanwalt Clemens Krabatsch

Striptease-Video an Opfer geschickt
Die nächste Verhandlung in der delikaten Causa ist für 11. März angesetzt, wie der Anwalt des Opfers, Clemens Krabatsch, auf „Krone“ -Anfrage bestätigt. Geplant ist für diesen Verhandlungstag, dass die kontradiktorische Einvernahme des Opfers vorgespielt wird und weitere Zeugen befragt werden. Und es wird auch ein USB-Stick eine Rolle spielen, den Krabatsch schon in der ersten Verhandlung vorgelegt hat. Darauf soll sich ein vierminütiges Striptease-Video befinden, dass der Angeklagte ans Opfer geschickt hat.

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