08.02.2021 06:41 |

Genehmigung erteilt

Grünes Licht für „Sputnik V“-Impfstoff in Ungarn

Der russische Coronavirus-Impfstoff „Sputnik V“ kann in Ungarn verimpft werden. Das Zentrum für Nationale Volksgesundheit (NNK) habe nach Beendigung der nötigen Untersuchungen die Genehmigung erteilt, teilte der ungarische Gesundheitsminister Miklos Kasler am Sonntag auf Facebook mit.

Der Minister erklärte weiter, dass im Kampf gegen Corona vier Impfstoffe in Ungarn zur Verfügung stünden: Biontech/Pfizer, Moderna, AstraZeneca und „Sputnik V“. Damit nutzt das EU-Land Ungarn nun auch ein Vakzin, das die Europäische Arzneimittelbehörde EMA noch nicht zugelassen hat.

Zwei Millionen Dosen „Sputnik V“ bestellt
Premier Viktor Orban hatte bereits am Freitag angekündigt, dass in der kommenden Woche mit der Verabreichung des russischen Impfstoffes begonnen werden könnte. Ungarn hat insgesamt zwei Millionen Dosen von „Sputnik V“ bestellt, die innerhalb von drei Monaten eintreffen sollen.

Impfstoff hat Schutzgrad von 90 Prozent
Russland hatte über die Verfügbarkeit des Vakzins bereits im August informiert. Allerdings lagen zu diesem Zeitpunkt noch keine Berichte über klinische Tests mit dem Impfstoff vor. Inzwischen beanspruchen die Entwickler von „Sputnik V“ eine Zuverlässigkeit von mehr als 90 Prozent. Laut den russischen Behörden wurde „Sputnik V“ bereits in Weißrussland, Serbien, Venezuela, Bolivien und Algerien zur Impfung freigegeben.

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