25.01.2021 06:12 |

56-Jährige erkrankt

Erste Corona-Infektion in Neuseeland seit November

Neuseeland hatte das Coronavirus eigentlich für besiegt erklärt. Doch nun gibt es im wenig betroffenen Inselstaat erstmals seit zwei Monaten wieder einen Ansteckungsfall. Eine 56-jährige Frau, die am 30. Dezember von einer Reise aus dem Ausland zurückgekehrt war, zwei Wochen Quarantäne absolvierte und dabei zwei negative Tests gemacht hatte, ist erkrankt. Bei einem weiteren Test ist nun die südafrikanische Variante des Erregers nachgewiesen worden.

15 engere Kontaktpersonen seien identifiziert und kontaktiert worden, heißt es. Ihr Ehemann wurde negativ getestet. Wie sich die Frau angesteckt habe, sei unbekannt, aber möglicherweise sei das im Land passiert.

Zuletzt war nach Angaben des Gesundheitsministeriums am 18. November ein lokaler Ansteckungsfall gemeldet worden. Daneben meldeten die Behörden am Sonntag acht weitere Infektionsfälle bei Reiserückkehrern in Quarantäne.

Coronavirus in Neuseeland

Neuseeland hatte die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus mit rigorosen Maßnahmen schnell unter Kontrolle gebracht. Der Inselstaat hatte das Virus zuletzt bereits zum zweiten Mal für besiegt erklärt. Ministerpräsidentin Jacinda Ardern (siehe Video oben) kündigte an, das Land werde genügend Impfdosen kaufen, um alle fünf Millionen Bewohner zu impfen.

 krone.at
krone.at
Kommentare

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).