Nach Erdbeben:

Hilfstransport gut in Kroatien angekommen

Burgenland
16.01.2021 10:03

Mit dem Schicksal hadern Tausende Familien in den von Erdbeben heimgesuchten Gebieten Kroatiens. Besonders groß ist die Anteilnahme im Burgenland. Die nächsten Lkw mit gespendeten Hilfsgütern rollten mitten in der Nacht zu den Opfern, begleitet von der „Krone“. Die 30-Tonnen-Fracht kam wohlbehalten an.

Erst vor einer Woche war, wie berichtet, ein Hilfskonvoi burgenländischer Feuerwehren mit dringend benötigten Gütern im Krisengebiet angekommen. Donnerstag gegen 2.30 Uhr machte sich die nächste Lieferung auf den Weg, organisiert von Thomas König aus Rudersdorf. Großartig unterstützt wurde er von den Firmen Wolf Nudeln, Gurkenprinz und Luisser Transporte sowie von Bezirkspolizeikommandant Manfred Tschank.

Zwei Hilfs-Lkw aus dem Burgenland mit Begleitwagen auf Tour. (Bild: Christian Schulter)
Zwei Hilfs-Lkw aus dem Burgenland mit Begleitwagen auf Tour.

Der erfahrene Beamte begleitete die Fahrt und kümmerte sich um die Formalitäten an den Grenzen. Zwei Lkw mit 30 Tonnen Lebensmitteln, Hygieneartikeln und Geräten wie Heizstrahler und Öfen waren sechs Stunden lang in die Stadt Petrinja unterwegs.

Manfred Tschank, Kommandant der Polizei im Bezirk Jennersdorf (Bild: Christian Schulter)
Manfred Tschank, Kommandant der Polizei im Bezirk Jennersdorf

28 der 60 Paletten stammten aus der Sammelaktion der Feuerwehren aus dem Raum Eisenstadt. „Die Burgenländer helfen gerne. Alle Sachspenden haben bei der ersten Tour gar nicht in die Frachträume gepasst. Dankenswerterweise hat die Firma Luisser die Ladung in Siegendorf abgeholt und mitgenommen“, schildert König. Er weiß nur zu gut, dass die Organisation eines Hilfstransports keine leichte Sache ist: „Allein die 400 Telefonate im Vorfeld sagen alles.“

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Die Bevölkerung hat nach den Erdbeben schwer zu leiden. Wir sind froh, in so einer Krise mithelfen zu können. Das ist für jeden von uns eine Selbstverständlichkeit.

Manfred Tschank, Kommandant der Polizei im Bezirk Jennersdorf

In Petrinja mussten sich die Burgenländer mit ihren Lkw-Lieferungen anstellen, bis sie an die Reihe kamen. Nonstop wurden die Hilfstransporte von kroatischen Rotkreuz-Mitarbeitern und dem Militär ausgeladen. Die ganze Zeit mit dabei war krone.tv - zu sehen heute und morgen um 12.30 Uhr.

Karl Grammer/Ch. Schulter, Kronen Zeitung

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